- Der stillste Monat: mild im Süden, viel zu, ideal für Städte und einsame Wanderungen.
Beste Reisezeit für die griechischen Inseln
Die kurze Antwort auf die Reisezeit-Frage ist ehrlich, aber unbefriedigend: Mai bis Oktober. Die brauchbare Antwort hängt davon ab, was du willst - denn die griechischen Inseln haben nicht eine Saison, sondern mehrere übereinander: eine Badesaison, die im Süden fast einen Monat länger hält als in der Nordägäis; einen Sommerwind, der die Kykladen prägt und das Ionische Meer verschont; und eine Nebensaison, die auf Kreta etwas völlig anderes bedeutet als auf Mykonos. Hier ist die Logik dahinter - und darunter jeder Monat im Detail.
Badesaison
Grob Mitte Mai bis Mitte Oktober - am längsten im Süden (Kreta, Rhodos, Karpathos-Breite), am kürzesten in Nordägäis und Sporaden. Das Meer ist träge: Im Juni ist es kühler, als die Lufttemperatur vermuten lässt, im Oktober wärmer.
Der Meltemi
Der trockene Nordwind der Ägäis, am stärksten im Juli und August auf den Kykladen - tagelang, kräftig, launisch. Wer windempfindlich ist, weicht in diesen Wochen ins Ionische Meer aus, das vom Meltemi weitgehend verschont bleibt. Ausführlich erklärt im Magazin: Der Meltemi.
Die zwei Meere
Die Ägäis ist trockener, windiger, karger; das Ionische Meer grüner, milder, regenreicher - deshalb sehen Korfu und Kefalonia auch im August nicht verdorrt aus, kassieren dafür aber im Mai und Oktober eher mal einen Schauer.
Nebensaison
November bis März sind die Inseln bei sich - mild, still, mit eingeschränkter Infrastruktur: Viele Hotels und Tavernen in reinen Urlaubsorten schließen. Kreta, Rhodos und die Hauptstädte funktionieren ganzjährig; kleine Badeinseln wie Skiathos fahren fast komplett herunter.
Alle Monate im Detail
- Mandelblüte und Karneval: der Geheimtipp für Frühlings-Vorfreude ohne Tourismus.
- Der Wander-Frühling beginnt: grüne Inseln, leere Wege, kaltes Meer.
- Blüte, erste warme Tage und das griechische Osterfest als Erlebnis.
- Saisonstart: alles öffnet, Aktive haben ihren besten Monat, Baden beginnt im Süden.
- Der Frühsommer-Sweet-Spot: warm, lang, noch vor den großen Ferien.
- Hochsommer mit Meltemi: heiß, voll, windig auf den Kykladen.
- Der vollste Monat: Hochsaison-Strategien statt Hochsaison-Frust.
- Der Kenner-Monat: warmes Meer, sinkende Preise, goldenes Licht.
- und wo sie endet.
- Ehrliche Nebensaison: Olivenernte, Ruhe, eingeschränkte Auswahl.
- Inseln im Winter: mild, still und nur für einen bestimmten Reisetyp.
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Klima und Saison unterscheiden sich je nach Inselgruppe. Kreta und die Dodekanes haben typischerweise die längste Badesaison.
April
Alles blueht, Meer noch kühl. Kreta und Rhodos starten die Saison.
Mai
Sehr angenehm. Meer kühler in der nördlichen Ägäis als im Süden.
Juni
Meer wird warm, Tage lang, Preise oft noch unter Hochsaison.
Juli
Warm, teils windig auf den Kykladen (Meltemi). Früh buchen.
August
Für Ruhesuchende weniger geeignet. Fähren früh reservieren.
September
Eine der besten Reisezeiten. Meer noch sehr warm, Preise fallen.
Oktober
Kreta und Rhodos oft bis Ende Oktober badetauglich.