Dodekanes

Nisyros

Nisyros ist eine kleine, fast runde Vulkaninsel im Dodekanes zwischen Kos und Tilos. In ihrer Mitte liegt eine Caldera von knapp 4 Kilometern Durchmesser, in den Krater Stefanos kann man bis auf den Boden hinabsteigen. Dazu kommen der Hafenort Mandraki, zwei Dörfer am Kraterrand und viel Ruhe, sobald die Tagesausflügler aus Kos wieder abgefahren sind.

Begehbarer VulkankraterDörfer am KraterrandRuhig am Abend
Vulkankrater mit hellem, dampfendem Boden, dahinter grüne Kraterhänge
Anreise
Über Fähre
Mietwagen
nicht nötig
Preisniveau
mittel

Highlights

  • Abstieg in den Krater Stefanos
  • Dörfer Nikia und Emporios am Kraterrand
  • Kloster Panagia Spiliani über Mandraki

Was zu bedenken ist

  • Mittags viele Tagesausflügler am Krater
  • Wenige, meist kiesige Strände

Orte

  • · Mandraki
  • · Pali
  • · Nikia
  • · Emporios

Strände

  • · Pali
  • · Katsouni
  • · Lies
  • · Pachia Ammos

Aktivitäten

  • · Kraterwanderung
  • · Paleokastro besuchen
  • · Abends am Hafen von Mandraki

Nachbarinseln

Perfekt für Inselhopping ab Nisyros.

Nisyros ist eine Insel, die ein Vulkan ist. Mitten in der fast runden Insel liegt eine Caldera von knapp 4 Kilometern Durchmesser, und im Krater Stefanos steigt man bis auf den Boden hinab, wo es zischt und nach Schwefel riecht. Tagsüber kommen Ausflugsboote aus Kos, am Abend gehört die Insel wieder ihren rund 1.000 Einwohnern. Wer über Nacht bleibt, erlebt einen der ruhigsten und ungewöhnlichsten Orte der Ägäis.

Steckbrief

InselgruppeDodekanes
Flächeca. 41 km²
Einwohnerca. 1.000
Höchster BergProfitis Ilias, 698 m
FlughafenKeiner - nächste Flughäfen Kos und Rhodos
FähreIm Sommer täglich Ausflugsboote ab Kardamena (Kos), dazu Fähren ab Kos, Rhodos und Piraeus
Beste ReisezeitMai bis Juni und September bis Oktober
MietwagenNicht nötig - für die Dörfer am Kraterrand ist ein Roller oder Mietwagen aber praktisch
Ideale Dauer3-5 Tage

Für wen Nisyros passt - und für wen nicht

Passt für: Naturfreunde und alle, die einmal in einen aktiven Vulkan hinabsteigen wollen; Wanderer, denn alte Pfade verbinden Kraterrand, Dörfer und Küste; Ruhesuchende, die abends durch einen fast leeren Hafenort schlendern wollen; und Kos-Urlauber, die einen Tagesausflug suchen, der wirklich anders ist.

Eher nicht, wenn: du einen Strandurlaub suchst - die Strände sind wenige und meist kiesig; du Nachtleben erwartest; oder du mittags allein am Krater sein willst. Dann sind die Busse der Tagesausflügler da.

Die Orte - deine wichtigste Entscheidung

Mandraki

Der Hauptort und Hafen an der Nordküste, mit engen Gassen, kleinen Plätzen und Tavernen am Wasser. Über dem Ort thront das Kastell der Johanniter mit dem Kloster Panagia Spiliani. Die beste Basis für einen Aufenthalt ohne Auto.

Pali

Ein kleiner Fischerhafen wenige Kilometer östlich von Mandraki, mit Tavernen und einem langen Strand gleich am Ort. Ruhig und entspannt.

Nikia

Ein weißes Dorf hoch am Rand der Caldera, mit einem kleinen Platz und einem der schönsten Ausblicke der Insel: direkt hinunter in den Krater.

Emporios

Ein fast verlassenes Dorf am Kraterrand, in dem nur noch wenige Menschen leben. Still, ursprünglich und mit Blick über die Caldera und das Meer.

Highlights, die den Namen verdienen

Krater Stefanos

Der größte Krater im Inneren der Caldera hat rund 300 Meter Durchmesser. Ein Pfad führt hinunter auf den Kraterboden, wo heiße Dämpfe aus dem Boden steigen. Feste Schuhe anziehen, auf den Wegen bleiben und am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag kommen, wenn die Ausflugsgruppen weg sind.

Ein aktiver, aber ruhiger Vulkan

Der Vulkan von Nisyros gilt als aktiv, ist aber seit Langem ruhig. Die letzten Dampfexplosionen gab es im späten 19. Jahrhundert, heute treten nur heiße, schwefelhaltige Dämpfe aus.

Kastell und Panagia Spiliani

Über Mandraki liegt das Kastell der Johanniter aus dem 14. Jahrhundert. Darunter ist das Kloster Panagia Spiliani in den Fels gebaut. Der Aufstieg lohnt sich auch wegen des Blicks über den Ort.

Paleokastro

Oberhalb von Mandraki stehen die Mauern der antiken Akropolis aus großen, sorgfältig gefügten Basaltblöcken. Die Anlage ist frei zugänglich und am späten Nachmittag besonders schön.

Strände

Nisyros ist keine Badeinsel. Die meisten Strände liegen östlich von Mandraki: Pali mit Tavernen, das ruhigere Katsouni und die Buchten von Lies. Von dort führt ein Küstenpfad zur Bucht Pachia Ammos mit dunklem Sand. Direkt bei Mandraki liegt Chochlaki, ein Strand aus großen schwarzen Steinen, eher für den Ausblick als zum Liegen.

Wandern

Alte Pfade verbinden Mandraki, den Kraterrand und die Dörfer, ein beliebter Weg führt von Nikia hinunter in die Caldera. Im Sommer früh starten und genug Wasser mitnehmen.

Anreise

Nisyros hat keinen Flughafen. Die meisten Gäste fliegen nach Kos. Im Sommer fahren täglich Ausflugsboote ab Kardamena nach Mandraki, dazu gibt es Fähren ab Kos und Rhodos sowie wenige Verbindungen pro Woche ab Piraeus. Der einzige Fährhafen ist Mandraki.

Wie lange bleiben?

Als Tagesausflug ab Kos reicht ein Tag für Krater und Mandraki. Wer die Dörfer, die Wege und die Ruhe am Abend erleben will, bleibt drei bis fünf Tage.

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Zu den Unterkünften

Häufige Fragen zu Nisyros

Ja. In den Krater Stefanos führt ein Pfad bis auf den Kraterboden, wo heiße Dämpfe austreten. Bleib auf den Wegen, trag feste Schuhe und plane den Besuch am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag.

Der Vulkan gilt als aktiv, ist aber seit Langem ruhig. Die letzten Dampfexplosionen gab es im späten 19. Jahrhundert. Heute treten nur heiße, schwefelhaltige Dämpfe aus.

Meist mit einem Flug nach Kos. Im Sommer fahren täglich Ausflugsboote ab Kardamena, dazu gibt es Fähren ab Kos, Rhodos und Piraeus. Nisyros selbst hat keinen Flughafen.

Ja, wenn du Krater und Mandraki sehen willst. Zur Mittagszeit ist es am Krater allerdings voll. Wer die Insel ruhig erleben will, übernachtet mindestens eine Nacht.

Nur wenige. Die bekanntesten liegen östlich von Mandraki: Pali, Katsouni, die Buchten von Lies und Pachia Ammos mit dunklem Sand. Für einen reinen Strandurlaub ist Kos die bessere Wahl.