Dodekanes

Kos

Kos ist relativ flach und lässt sich gut mit dem Fahrrad erkunden. Lange Sandstrände, gute Familienhotels und viele antike Sehenswürdigkeiten.

RadfreundlichLange SträndeAntike Stätten
Palmen und antike Ruinen am Strand von Kos
Reisezeit
Mai bis Oktober
Anreise
Fluughafen vorhanden
Mietwagen
nicht nötig
Preisniveau
mittel

Highlights

  • Asklepieion
  • Tagesausflug nach Nisyros (Vulkan)
  • Radweg entlang der Küste

Was zu bedenken ist

  • Zentrum von Kos-Stadt im Sommer sehr belebt

Orte

  • · Kos-Stadt
  • · Kefalos
  • · Zia

Strände

  • · Paradise Beach
  • · Tigaki
  • · Marmari

Aktivitäten

  • · Radtour
  • · Nisyros-Ausflug
  • · Asklepieion besuchen

Nachbarinseln

Perfekt für Inselhopping ab Kos.

Kos ist die Insel ohne Drama - flach, freundlich, durchorganisiert, mit Stränden, die genau das tun, was Familien von ihnen erwarten. Das klingt nach wenig und ist in Wahrheit die Kernkompetenz: Nirgendwo in Griechenland ist entspannter Badeurlaub so reibungslos wie hier. Dazu kommt ein Trumpf, den kaum jemand auf der Rechnung hat: das dichteste Radwegenetz der griechischen Inseln.

Steckbrief

InselgruppeDodekanes
Flächeca. 290 km²
Einwohnerca. 37.000
FlughafenKos (KGS)
Flugzeit ab Deutschlandca. 3,5 Stunden
Beste ReisezeitMai bis Oktober
MietwagenOptional - Fahrrad und Bus decken viel ab; fürs Kefalos-Ende lohnt ein Auto
Ideale Dauer7 Tage

Für wen Kos passt - und für wen nicht

Passt für: Familien - flach abfallende Sandstrände im Norden, kurze Wege, faires Preisniveau im Pauschalsegment; Radfahrer - die flache Nordhälfte plus ausgebaute Radwege machen Kos zur einzigen echten Fahrrad-Insel Griechenlands; und alle, die einen unkomplizierten Badeurlaub ohne Programmdruck wollen.

Eher nicht, wenn: du Wander-Topografie, wilde Landschaft oder Insel-Individualität suchst - Kos ist gepflegt, nicht spektakulär; oder du dem Pauschaltourismus komplett entkommen willst - er ist hier das Betriebssystem. Ausnahme: das Kefalos-Ende im Südwesten, wo die Insel noch am ehesten nach Ägäis aussieht.

Die Orte - deine wichtigste Entscheidung

Kos-Stadt

Hafenstadt mit antiker Agora, der Platane des Hippokrates und echtem Alltagsleben - die richtige Basis für alle ohne Mietwagen: Radwege, Busse und Abend-Auswahl direkt vor der Tür.

Tigaki & Marmari

Die flachen Nordstrände - kilometerlanger Sand, kinderwadentiefes Wasser, Familienhotels. Der Standard-Tipp für Eltern mit kleinen Kindern.

Kardamena

Der Pauschal- und Partyort im Süden - günstig, laut, funktional. Buchen mit klarer Erwartung, dann passt es.

Kefalos & der Südwesten

Die schönste Ecke der Insel - die Bucht von Kefalos mit Paradise Beach und Kamari, dahinter Hügel statt Ebene. Für alle, denen der Norden zu glatt ist.

Zia

Das Bergdorf am Dikeos-Hang - touristisch zum Sonnenuntergang, trotzdem der beste Abendblick der Insel.

Highlights, die den Namen verdienen

Asklepieion

Das antike Heiligtum des Asklepios über der Stadt, verbunden mit dem Namen des Hippokrates - die wichtigste Stätte der Insel und per Rad erreichbar. Früh kommen, die Terrassen sind schattenlos.

Die Insel per Rad

Von Kos-Stadt über die Küstenradwege nach Tigaki oder zum Asklepieion - flach, sicher, familientauglich. Das ist kein Sport-, sondern ein Fortbewegungskonzept, und es verändert den Urlaub.

Therme-Strand Embros

Die heiße Quelle, die am Strand ins Meer läuft und ein natürliches Warmwasserbecken bildet - kurios, kostenlos, am schönsten am frühen Abend.

Bucht von Kefalos

Paradise Beach und Nachbarstrände - das klarste Wasser der Insel mit Blick auf die Felseninsel Kastri samt Kapelle, dem Fotomotiv von Kos.

Tagesausflug Nisyros

Per Ausflugsboot ab Kardamena oder Kos-Stadt auf die Vulkaninsel - der begehbare Stefanos-Krater ist ein Erlebnis, das man auf einer Badeinsel nicht erwartet. Der beste Ausflug der Insel, mit Abstand.

Anreise

Direktflüge aus Deutschland fliegen Kos in der Saison dicht an - als etabliertes Pauschalziel oft zu sehr fairen Paketpreisen. Fähren verbinden Kos innerhalb der Dodekanes (Nisyros, Kalymnos, Rhodos); als Anreiseweg aus Athen spielt das Schiff praktisch keine Rolle.

Wie lange bleiben?

Sieben Tage sind das natürliche Maß: fünf Strand- und Radtage, ein Nisyros-Ausflug, ein Tag Kos-Stadt plus Asklepieion. Zehn Tage trägt die Insel nur, wenn Erholung das erklärte Programm ist - für mehr Abwechslung ist sie zu kompakt.

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