Saronische Inseln

Hydra

Hydra ist eine felsige, autofreie Insel im Saronischen Golf. Statt Autos und Rollern tragen Esel und Maultiere das Gepäck, Wassertaxis verbinden die Buchten. Der Hafenort mit den steinernen Herrenhäusern der Reeder und Kapitäne gehört zu den schönsten Griechenlands.

Komplett autofreiSteinerner HafenortKurze Anreise ab Athen
Steinhäuser an einem Hang über einem kleinen Hafen mit Booten
Anreise
Über Fähre
Mietwagen
nicht nötig
Preisniveau
gehoben

Highlights

  • Hafenort mit Herrenhäusern aus Stein
  • Küstenweg nach Kamini und Vlychos
  • Klöster Profitis Ilias und Agia Efpraxia

Was zu bedenken ist

  • Kaum Sandstrände
  • Am Wochenende viele Tagesgäste aus Athen

Orte

  • · Hydra-Stadt
  • · Kamini
  • · Vlychos
  • · Mandraki

Strände

  • · Vlychos
  • · Bisti
  • · Agios Nikolaos
  • · Kamini

Aktivitäten

  • · Küstenwanderung nach Vlychos
  • · Wassertaxi zu den Buchten
  • · Aufstieg zum Kloster Profitis Ilias

Nachbarinseln

Perfekt für Inselhopping ab Hydra.

Hydra ist die Insel, auf der niemand Auto fährt. Kein Auto, kein Roller, nicht einmal Fahrräder sind erlaubt - Gepäck tragen Esel und Maultiere, zu den Buchten bringt dich ein Wassertaxi. Der Hafenort zieht sich wie ein Amphitheater den Hang hinauf, mit steinernen Herrenhäusern, die reiche Reeder und Kapitäne im 18. und 19. Jahrhundert bauten. Seit den 1950er-Jahren zieht Hydra Künstler, Schriftsteller und Filmteams an. Strandurlaub ist das nicht. Aber für ein paar stille Tage nah bei Athen gibt es kaum einen schöneren Ort.

Steckbrief

InselgruppeSaronische Inseln
Flächeca. 50 km²
Einwohnerca. 2.000
FlughafenKeiner - Athen (ATH), dann Schnellboot ab Piraeus
FähreSchnellboot ab Piraeus je nach Verbindung etwa 1,5 bis 2 Stunden, Personenfähre ab Metochi (Peloponnes) rund 20 Minuten
Beste ReisezeitMai bis Oktober
MietwagenNicht möglich - die Insel ist komplett autofrei
Ideale Dauer2-4 Tage

Für wen Hydra passt - und für wen nicht

Passt für: Paare, die einen stillen, stilvollen Ort suchen; Kurzurlauber, die Athen mit ein paar Inseltagen verbinden wollen; Kulturreisende, die Architektur, Museen und Galerien schätzen; und Wanderer, denn ein Küstenweg und Pfade in die Berge führen über die ganze Insel.

Eher nicht, wenn: du Sandstrände suchst - gebadet wird auf Felsen und in kleinen Kiesbuchten; du schlecht zu Fuß bist - der Ort besteht aus steilen Gassen und Treppen; oder du ein günstiges Ziel suchst. Unterkünfte im Hafenort sind klein und eher teuer.

Die Orte - deine wichtigste Entscheidung

Hydra-Stadt

Der Hafenort, in dem fast alle wohnen. Unten Cafés, Boote und Esel am Kai, darüber steile Gassen mit Steinhäusern. Wer hier wohnt, hat alles zu Fuß.

Kamini

Ein kleiner Fischerhafen rund 20 Gehminuten westlich, über den Küstenweg erreichbar. Ruhiger als der Hauptort, mit Tavernen am Wasser und Sonnenuntergang.

Vlychos

Ein Weiler weiter westlich mit Kiesstrand und Tavernen. Gut zum Baden und als Ziel für einen Spaziergang am Nachmittag.

Mandraki

Eine Bucht östlich des Hafens mit Badestelle, per Fußweg oder Wassertaxi erreichbar.

Highlights, die den Namen verdienen

Der Hafen am Abend

Wenn die Tagesboote abgefahren sind, wird Hydra still. Dann ist der Hafen mit seinen Lichtern am schönsten - ein Grund, mindestens eine Nacht zu bleiben.

Küstenweg nach Westen

Der Weg vom Hafen über Kamini nach Vlychos führt am Meer entlang, mit Badestellen unterwegs. Zurück geht es zu Fuß oder mit dem Wassertaxi.

Baden auf den Felsen

Gleich neben dem Hafen gibt es Badeplätze an den Felsen mit Leitern ins tiefe, klare Wasser. Für Hydra typischer als jeder Sandstrand.

Bisti und Agios Nikolaos

Zwei Buchten im Südwesten, von Pinien umgeben, die du am besten mit dem Wassertaxi erreichst.

Klöster über dem Hafen

Ein steiler Aufstieg führt zu den Klöstern Profitis Ilias und Agia Efpraxia hoch über dem Ort. Früh starten, Wasser mitnehmen, Schultern und Knie bedecken.

Miaoulia

Am letzten Juniwochenende erinnert Hydra an Admiral Andreas Miaoulis, Flottenchef im Unabhängigkeitskrieg. Höhepunkt ist eine nächtliche Seeschlacht-Inszenierung im Hafen mit Feuerwerk.

Spuren von Leonard Cohen

Der kanadische Musiker lebte in den 1960er-Jahren auf Hydra. Hier entstanden Songs wie "Bird on the Wire" und "So Long, Marianne".

Anreise

Hydra hat keinen Flughafen. Du fliegst nach Athen und fährst mit dem Schnellboot ab Piraeus, je nach Verbindung und Zwischenstopps etwa 1,5 bis 2 Stunden. Wer mit dem Mietwagen auf dem Peloponnes unterwegs ist, parkt in Metochi und nimmt die Personenfähre, die in rund 20 Minuten übersetzt. Auf der Insel selbst ist das Auto tabu - für das Gepäck stehen Träger mit Eseln oder Handkarren am Hafen.

Wie lange bleiben?

Zwei bis vier Tage. Hydra ist klein, und das Programm ist bewusst langsam: Hafen, Küstenweg, Baden auf den Felsen, ein Aufstieg zu den Klöstern. Ideal als Abschluss einer Athen-Reise oder als Kombination mit Ägina, Poros oder Spetses.

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