Kreta im Januar: Wetter, Klima und Tipps

Der Januar ist auf Kreta der kühlste und nasseste Monat des Jahres. Zum Baden ist es zu kalt, dafür erlebst du die Insel ganz ohne Touristen: Chania und Heraklion leben das ganze Jahr, in den Weißen Bergen liegt Schnee, und an sonnigen Tagen ist es im Süden angenehm mild. Hier erfährst du, was dich im Januar erwartet.

Kurz gesagt

Der Januar ist auf Kreta mild, aber wechselhaft: tagsüber rund 15 Grad, nachts rund 9 Grad, im Schnitt rund 16 Regentage und knapp 4 Sonnenstunden am Tag. Das Meer hat rund 17 Grad und ist zum Baden zu kalt. Für Städte, Ruhe und Spaziergänge an sonnigen Tagen ist der Januar eine gute Zeit, für einen Badeurlaub nicht.

Das Wetter im Januar auf einen Blick

Tag
15 °C
Nacht
9 °C
Wasser
17 °C
Sonne pro Tag
3,9 Std.
Regentage
16

Durchschnittswerte für Heraklion an der Nordküste, Hellenischer Wetterdienst (HNMS), Messzeitraum 1955-2010. Wassertemperatur: Weather Atlas. Im Süden der Insel ist es meist etwas wärmer und sonniger.

Wie ist das Wetter im Januar?

Der Januar bringt auf Kreta den meisten Regen des Jahres. Zwischen den Regenfronten gibt es aber immer wieder sonnige, milde Tage. Im Süden, etwa rund um Ierapetra, ist es meist etwas wärmer und sonniger als in Heraklion an der Nordküste, von wo die Klimawerte oben stammen. In den Bergen ist es deutlich kälter, auf den Gipfeln der Weißen Berge liegt Schnee.

Was hat im Januar geöffnet?

In den reinen Badeorten haben die meisten Hotels und Tavernen geschlossen. Chania, Rethymno und Heraklion leben dagegen das ganze Jahr: Museen, Restaurants und Cafés haben geöffnet, und es gibt Unterkünfte für jedes Budget. Direktflüge aus Deutschland gibt es im Winter deutlich weniger, die Samaria-Schlucht ist geschlossen.

Feste im Januar

  • Neujahr: Am 1. Januar wird die Vasilopita angeschnitten, ein Neujahrskuchen, in dem eine Münze versteckt ist. Wer sie findet, soll im neuen Jahr Glück haben.
  • Epiphanias: Am 6. Januar werden in den Häfen die Gewässer gesegnet. Der Priester wirft ein Kreuz ins Meer, und junge Männer springen hinterher, um es herauszuholen.

Lohnt sich Kreta im Januar?

Für alle, die Ruhe, Städte und Kultur suchen und mit wechselhaftem Wetter leben können: ja. Wer Sonne und Badewetter will, ist im Januar auf Kreta falsch, dann ist frühestens der Mai die richtige Wahl.

Mehr zu Kreta

Alle Monate im Vergleich findest du in der besten Reisezeit für Kreta. Wie es danach weitergeht, steht bei Kreta im Februar. Und einen Überblick über alle Inseln gibt es auf der Seite Griechische Inseln im Januar.

Häufige Fragen zu Kreta im Januar

Tagsüber werden es im Schnitt rund 15 Grad, nachts rund 9 Grad. Im Süden ist es meist etwas milder, in den Bergen deutlich kälter.

Nein. Das Meer hat im Januar rund 17 Grad, für die meisten ist das zu kalt. Die Badesaison beginnt etwa Mitte Mai.

Ja, der Januar ist der nasseste Monat. In Heraklion gibt es im Schnitt rund 16 Regentage, die Sonne scheint knapp 4 Stunden am Tag.

Im Süden. In Ierapetra an der Südostküste scheint die Sonne im Januar im Schnitt rund 5 Stunden am Tag statt knapp 4 Stunden in Heraklion, und die Höchstwerte liegen etwas höher.